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7 Fakten, die Dich überzeugen, mir einen Job zu geben. Nummer 6 ist total krass.

1. Die B2B-Kampagne für den Wissenschaftsjournalismus von te.ma.

2. Die illegale Antifa-Spendenaktion für das Fritz Bauer Institut.

3. Der Handarbeitskurs für den Klimaschutz der ews.

4. Die 300 Crowdfunding-Kampagnen für Startnext.

5. Mein ISBN-Text, der von stillen Helden erzählt: den Blechdosen.

6. Das 83.202 EUR Crowdfunding für das enorm Magazin.

7. Die 3 Clips aus 10 Jahren Videoproduktion.

te.ma

»Wir brauchen eine B2B-Kampagne, die Zielgruppe ist super spitz, der Preis des Produkts fünfstellig, ein einzelner Abschluss schon ein Erfolg und das Budget ist klein.«

Geben Sie Ihren wissenschaftlichen Inhalten den Boost, den sie verdienen. Wir arbeiten gemeinsam mit Instituten, Forschungsgruppen, und Think Tanks an der idealen Aufarbeitung und Kommunikation von gesellschaftsrelevanten Erkenntnissen.

Das zweite B in der Kampagne sind also alle die Institutionen, die Forschungsgelder beantragen und ausgeben, zum Beispiel Geschäftsführer*innen von Exzellenzclustern oder Institutsleiter*innen aus Universitäten – eine denkbar kleine Zielgruppe. Aktuell ist LinkedIn dafür die passende Plattform. Mit verschiedenen Ad-Formaten haben wir versucht unser Target zu treffen: Branche Forschung und Bildung; im DACH-Raum und über 35 Jahre”.

Freelance / 240 h

B2B-Kampagne

Fokus LinkedIn

2023/24

Welcher Campaigner denkt da nicht an Sir Ernest Shackleton's “Men for a Hazardous Journey”? Wir haben zwei Meetings mehr gebraucht als sonst, als die Reiseroute klar war, habe ich zugesagt.

Meine Aufgabe bestand darin, eine B2B-Kampagne für das Partner*innen-Programm umzusetzen. Von einem bestehenden Konzept für die Landingpage habe ich Headlines, Sublines, Copys und das Drehbuch für ein Kampagnenvideo geschrieben. In meiner Verantwortung lag das Projektmanagement, die Produktion des Videos, der Scroll-Stopper, des Lead-Magnets, der Newsletter und die Pressearbeit.

Die te.ma gGmbH publiziert wissenschaftsjournalistische Artikel, sortiert und kuratiert in Themenkanälen, die – und das ist das Besondere – in Kooperation mit den Wissenschaftler*innen selbst entstehen. Es gibt keine Paywall, te.ma ermöglicht allen freien Zugang. Wenn das Produkt kostenlos gelesen werden kann, wer bezahlt die Redaktion, die Infrastruktur und die Arbeit? 

Aktuell finanziert sich te.ma über die Konvert Stiftung, zukünftig sollen die Themen-Kanäle über ein Partner*innen-Programm vertrieben werden. Warum sollten Institute, Think-Tanks und Forschergruppen ein Interesse an dem Angebot haben? Ganz einfach: Wenn die öffentliche Hand Forschungsgelder vergibt, müssen bis zu 20 Prozent der zugesagten Mittel für Wissenschaftskommunikation ausgegeben werden und hier wird die Sache wirtschaftlich interessant.
 

FRITZ BAUER ULTRAS

Wie Unbekannte 450 Euro für ANTIFA-Arbeit spendeten

Nichts davon war geplant. Außer dass mich der ICE pünktlich nach Süddeutschland brachte. Die Landschaft flog vorbei, die Internetverbindung war schlecht und ich saß am Fenster und hörte »Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht« von Ronen Steinke. 

 

Bei Hörbüchern kann ich auch nebenher etwas machen. Drei, vier Klicks später hatte ich plötzlich auf meinem Laptop einen Fritz Bauer Ultras-Sticker entworfen – und bestellt.

Als Muse hatte sich Ronen Steinke auch Sticker verdient. Wir kannten uns nicht, aber über Social Media war es einfach, ihn zu erreichen. Ich mache es kurz: Ronen hat die Sticker auf seinem Instagram-Account geteilt, ich spontan eine E-Mail-Adresse eingerichtet, um die Bestellungen abzuarbeiten und plötzlich besaß ich einen informellen Antifa-Sticker-Shop. Es wurden bis heute über 2.500 Sticker bestellt und ich konnte den Gewinn von 450 Euro an das Fritz Bauer Institut spenden. Dass zwei Staatsanwälte in meinem illegalen Antifa-Sticker-Shop bestellt haben, fand ich besonders gut. 

ews

Die Episode bei den Elektrizitätswerken Schönau, kurz ews, war schön, aber kurz. Ich war als Konzepter und Texter in der Marketingabteilung beschäftigt.

Innerhalb des dreimonatigen Onboarding-Prozesses habe ich Videos für Social Media produziert, Advertorials geschrieben und bei den Kolleg*innen ausgeholfen. Mein erstes eigenes Projekt bestand darin, eine neue Bildsprache und eine neue Corporate Language für die Website zu entwickeln.

Festanstellung / 660 h 
Fokus Corporate Language

2023

Gekürzte Version ohne Interna.

Dank eines großzügigen Budgets konnten wir eine Ausschreibung für fünf Grafiker*innen aufsetzen. Ich erstellte ein detailliertes Briefing, das die Geschichte und Werte der ews erklärte, die Ziele der Bildsprache festlegte und alle relevanten Informationen prägnant und präzise darstellte. Für die Bildwelt und den Sprachraum wollte ich das größte Marketing-Asset der ews nutzen: Ihre Entstehungsgeschichte aus einer lokalen Anti-AKW-Gruppe hin zur deutschlandweit verkaufenden Energie-Genossenschaft.

Skizze 

Die Achtziger bleiben irgendwie immer in Mode und das “Strom-Rebellentum” war firmenweit etabliert, doch spätestens mit dem Atomausstieg wirkte die Unternehmenssprache outdated. Das Update sollte anschlussfähig für die Bestandskund*innen sein, aber auch die Generation Fridays for Future abholen.

 

Dafür wollte ich die DIY-Kultur der Achtziger mit einer positiven Utopie verbinden. Meine Lösung: Solar-Punk Literatur und alte Heimwerker Bücher. Beides habe ich in der Bibliothek gefunden und von dort aus eine Sprache entwickelt, die handfest klingt und trotzdem eine progressive und inklusive Grundhaltung im Hinblick auf Gender, Sexualität, Hautfarbe und Behinderung mitbringt.

Die Arbeitskultur, der Umgang untereinander, die Planungen und Arbeitsweisen in einem großen mittelständischen Unternehmen aus Süddeutschland unterschieden sich stark von dem, was ich aus den Berliner Startups kannte. Die Arbeit verändert sich, wenn genügend Ressourcen da sind und das Bottleneck die Entscheidungsgremien sind. 

Festanstellung / 2.160 h 
Fokus Beratung & Keynotes

2021/22

Startnext

In der Projektberatung habe ich ein breites Themenspektrum bespielt: Ich habe den Teams mit Infos zu ihrer Gründung geholfen oder Fragen zum Geschäftsmodell beantwortet, gemeinsam haben wir spezifische Presse- und Social-Media-Maßnahmen entwickelt, besprochen was für Pitch Videos wichtig ist und dabei immer ihre Ressourcen und ihr Projektmanagement im Auge behalten. Mit Crowdfundings kann man Geld einsammeln, klar, aber sie bieten auch ein Framework an, mit dem Laien eine eigene Marketing-Kampagne bauen können, ganz ohne Agentur, im DIY-Style. 
 

»Ich war die Sendung mit der Maus für Crowdfunder*innen,
der Giovanni Trapattoni für Startnext Projekt-Teams,
und die Enie van de Meiklokjes der Do It Yourself-Kampagnen.«


Mein Top-Tipp: Seit Corona kann selbst meine Oma einen QR-Code nutzen – also überlegt euch, wie ihr eure Crowdfunding-Webseite in die analoge Welt bringt. Als Unverpackt-Laden ist eine Postwurfsendung mit QR-Code ein wirksameres Kampagnen-Tool, als alles, was eine paar-tausend Follower*innen Kampagne auf Instagram ausrichten kann.
 
Als zweite Aufgabe habe ich die Frühstücks Academy moderiert, ein offenes Zoom-Meeting, in dem ich fast täglich in unterschiedlichen Unterrichtseinheiten erklärt habe, wie man Startnext-Projekte erfolgreich durchführt. Von den vielen Vorträgen und Workshops, die ich gehalten habe, waren die Vorträge für das Crowdfunding Festival München und die
re:publica22 die bemerkenswertesten.

Alexander Katzmann

Blechdosen

          DIE MONDLANDUNG HALTEN faktenverweigernde Besserwisser für eine Erfindung Hollywoods. Es ist ja auch kaum zu glauben: drei Menschen flogen mit einem Computer, der weniger Power hatte als ein Gameboy, in einer elf Meter hohen und rund vier Meter breiten Blechdose durchs Weltall. Sie landeten am 20. Juli 1969. Dieses Datum war nicht nur ein „großer Schritt für die Menschheit“, es war auch der letzte Triumph eines Gegenstands, der seither ins Hintertreen geraten zu sein scheint: der Dose. Ihre Geschichte handelt von Esskultur und Popkultur, von Atmosphäre und Vakuum, von Blech und Form. [...]

texturen Nr. 4 – Dingen, UdK-Verlag

enorm

Im Sommer 2020 bekam ich die Aufgabe, ein Crowdfunding für das »enorm Magazin« umzusetzen.

 

Das Magazin brauchte mindestens 60.000 Euro für das wirtschaftliche Überleben. Um das Ziel zu erreichen, habe ich Copys, Drehbücher und Artikel geschrieben, ein Pitchvideo produziert, Pressemitteilungen verschickt und die Departments zusammengehalten. Ich war Brand Strategist, Creative Director und Projektmanager gleichzeitig – das mache ich nie wieder – aber am Ende hatten wir 83.202 Euro eingenommen.

Das enorm Magazin gibt es noch heute, unter neuem Namen: Good Impact

Festanstellung / 1.280 h 
Fokus Crowdfunding

2020/21

Big Brother
A-Z Crowdfunding
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